Stand: 2008
Um das Jahr 1890 verzog die Familie Franz Schmidt aus Beenz bei Lychen nach Berlin. Während dieser Zeit lernten sie in Berlin die Neuapostolische Kirche kennen. In der Freude stehend, das wiederaufgerichtete Gnaden- und Erlösungswerk kennengelernt zu haben, berichteten sie dieses der Verwandten Johanna Günther, die in Beenz wohnte. Durch diese Verbindung und Pflege durch die Brüder aus Berlin, wurden diese Seelen im Glauben gestärkt.
Am 09. Mai 1897 erlebten Franz Schmidt, seine Ehefrau Berta und deren leibliche Schwester, Johanna Günther, die aus Beenz nach Berlin gekommen war, aus der Hand des Stammapostels Krebs in Berlin die Heilige Versiegelung. In der Folgezeit kehrten die Geschwister Schmidt in ihre Heimat nach Beenz zurück. In ihrem Heimatdorf sowie auch in den umliegenden Dörfern gaben sie den Menschen Zeugnis. Das Zeugnis vom Wirken der Apostel wurde als Samenkorn durch diese drei Geschwister in viele Herzen gelegt. Zu denen, die das Zeugnis annahmen, zählte die Familie Gustav Möhrke aus Küstrinchen bei Lychen.
Aus der Hand des Apostels Sebastian empfing der Waldarbeiter Gustav Möhrke am 22. April 1901 den Heiligen Geist. Als am 22. Juni desselben Jahres seine Familie versiegelt wurde, empfing der Bruder Gustav Möhrke das Unterdiakonenamt. Sein Eifer für die Sache des Herrn veranlasste den Apostel noch im selben Jahr, dem Bruder Möhrke das Diakonenamt zu übertragen. Am 24. März 1903 wurden weitere zwölf Seelen durch den Apostel Hallmann versiegelt.
Die Geschwister wohnten zu der Zeit in Beenz, Mechow, Triepkendorf, Lexowhof, Küstrinchen und Mahlendorf. Um die Gottesdienste in Beenz zu besuchen, waren jeweils Wege von 3 bis 9 km zu Fuß zurückzulegen.
Neuapostolische Kirche